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Neue Spitze der AWO Köln e.V. gewählt - Resolution zu Flucht und Zuwanderung verabschiedet

Die Kreiskonferenz der AWO Köln e.V. wählte Ingrid Hack zur neuen Vorsitzenden des Kölner Wohlfahrtsverbandes.

Hack, SPD-Landtagsabgeordnete für die südliche Innenstadt und den Kölner linksrh. Süden, war seit 2007 stellvertretende Vorsitzende und wurde nun einstimmig als Nachfolgerin von Franz Irsfeld gewählt. Irsfeld führte den ehrenamtlichen Verband 20 Jahre lang. Er wurde mit dem Dank aller Delegierten und dem Dank der AWO-Bezirksvorsitzenden Beate Ruland zum Ehrenmitglied der AWO Köln e.V. ernannt.

Die 79 Delegierten der Kreiskonferenz wählten außerdem als Vorstand: Karin Brähler-Haucke, Stephan Gatter, Dr. Gerhard Kappius und Donata Reinecke. 

Die Konferenz verabschiedete die Resolution "Solidarität ist unsere Stärke - Kriegsflüchtlinge und Asylsuchende in Köln integrieren". Ingrid Hack stellte heraus, dass "die AWO immer auf der Seite derjenigen stand und steht, die Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe benötigen." Und weiter: "Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Alter oder Geschlecht heißen wir Menschen in unserem Gemeinwesen willkommen, die unsere funktionierende Demokratie, unsere solide Rechtsstaatlichkeit und die Prinzipen unseres Grundgesetzes aus Gründen der Sicherheit und Lebensperspektive für sich und ihre Kinder als Zuflucht schätzen." Die AWO Köln nimmt die Aufgabe an, so Hack, auch Sorgen und Fragen, die sich aktuell stellen, ernst zu nehmen und Unsicherheiten mit Informationen und sozialer Arbeit zu begegnen.

Außerdem verabschiedete die Konferenz Anträge zur Beschäftigungsförderung und zum Unternehmenskodex der AWO; beide wurden einstimmig angenommen.

Ingrid Hack und die weiteren neu gewählten Vorstandsmitglieder sehen für ihre vierjährige Amtszeit den Aufgaben-Schwerpunkt in der Stärkung der Mitgliedschaft und der ehrenamtlich Engagierten in den AWO-Ortsvereinen. "Ehrenamt braucht Hauptamt", so Hack, "aber auch umgekehrt gilt dies. Verband und Hauptamt - nur beides ist die AWO Köln. Wir sind die Profis für Prävention und Integration. Diese gerade aktuell so sehr geforderte soziale Arbeit machen wir seit Jahrzehnten in unterschiedlichsten Einrichtungen, für alle Altersgruppen. Und wir werden sie weiter für alle Menschen in Köln anbieten."

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Resolution: "Solidarität ist unsere Stärke - Kriegsflüchtlinge und Asylsuchende in Köln integrieren"

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Resolution: "Neue Chance für langzeitarbeitslose Menschen durch bessere Integrationsleistungen