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Allianz für das Soziale Köln – Henriette Reker und Jochen Ott beziehen Position

Unter dem Motto „Allianz für das soziale Köln" bezogen die beiden OB-Kandidaten Henriette Reker und Jochen Ott Position. Auf Einladung der LIGA der Wohlfahrtsverbände nahmen mehr als 400 interessierte Kölnerinnen und Kölner im Bürgerhaus Stollwerck an der Diskussionsveranstaltung teil. Die Freien Träger wollten wissen, wie die künftige Oberbürgermeisterin oder der künftige Oberbürgermeister das soziale Köln gestalten wollen. Die Wohlfahrtsverbände hatten Fragen im Vorfeld gesammelt und zusammengefasst. Im Vordergrund standen Themen aus allen sozialen Bereichen. Im Wechsel beantworteten Reker und Ott Fragen zur Jugendförderung, zur Zuwanderung, zur kommunalen Beschäftigungspolitik, zur sozialen Stadtentwicklung mit generationsübergreifenden Konzepten sowie zur nachhaltigen Finanzierung sozialer Dienstleistungen. Weiterhin positionierten sie sich zu Schwerpunkten künftiger Sozialpolitik auch im Hinblick auf die spezifischen demografischen Herausforderungen in Köln.


Einig waren sich beide, dass die Infrastruktur für das soziale Köln im Interesse der Bürgerinnen und Bürger auf Dauer nachhaltig gesichert werden muss. „Kürzungen nach dem Rasenmäherprinzip drücken auf die Qualität“, kritisierte Ott die aktuellen Sparvorschläge der Stadt. Er forderte eine Debatte über Prioritäten und Qualität, um die erhaltenswerten Angebote zukunftsfest finanziell abzusichern. Reker betonte, „das Einstehen für soziale Angebote ist überfällig“. Als Oberbürgermeisterin wolle sie sich dafür einsetzen, dass die Kostenerhöhungen der Wohlfahrtsverbände aufgrund steigender Tarife mit kommunalen Mitteln aufgefangen werden. „Wir können von den Freien Trägern nichts erwarten, was wir als Stadt auch nicht einhalten können“, so Reker, „auch die städtischen Angestellten bringen kein eigenes Geld mit.“


„Erster Gradmesser beider Aussagen werden jetzt die Beschlüsse für den Haushalt 2015 sein. Wir haben die Positionen gehört und werden sie damit in den nächsten Jahren konfrontieren“, versprach Ulli Volland-Dörmann (AWO), die als Sprecherin der LIGA der Wohlfahrtsverbände die Veranstaltung gemeinsam mit Ulrich Bergmann vom Paritätischen moderierte. Zum Abschluss überreichten die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von Caritas, Peter Krücker, Diakonischem Werk, Helga Blümel, DRK, Marc Ruda und Synagogen-Gemeinde, Alexander Sperling je einen überdimensionalen Bleistift und ein leeres Notizbuch. Hier sollen Reker und Ott mit „markanter Handschrift“ die Wünsche der Kölnerinnen und Kölner an ihre künftige Stadtspitze notieren, „und wenn Sie OB sind, sollten Sie da öfter mal reingucken.“ Im Anschluss suchten noch vielen Bürgerinnen und Bürger das persönliche Gespräch mit den beiden Kandidaten zu sozialpolitischen Herausforderungen dieser Stadt.

Kontakt für Rückfragen: Ulli Volland-Dörmann, 0221-2040731,

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