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‚Wir im Quartier’ – die AWO schreibt Nachbarschaft in Neuehrenfeld ganz groß

„Wir entwickeln uns immer mehr zu einem Zentrum für Senioren und die gesamte Nachbarschaft“ – damit bringt es Elisabeth Römisch, Leiterin des Theo-Burauen-Hauses in Neuehrenfeld, am 11. Juni bei einer Veranstaltung für Angehörige und Nachbarn auf den Punkt.

Von einer strikten Trennung zwischen ambulanten Dienstleistungen einerseits und stationärer Pflege und Betreuung andererseits war unter den Gästen im blühenden Sinnesgarten der Einrichtung denn auch nicht viel zu spüren – Bewohnerinnen und Bewohner tanzten mit Blick ins Grüne, während alte Bekannte aus den umliegenden Straßen sich über ein Wiedersehen freuten und Familien bei Snacks und Kuchen beisammen saßen.

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Direkt vor Ort berieten Profis zu sehr unterschiedlichen Situationen der Hilfebedürftigkeit im Alter – von Angeboten  für Demenzkranke, die mit ihren Angehörigen in der eigenen Wohnung leben, über die Vermittlung und Finanzierung von Hilfen bei der Haushaltsführung bis hin dazu, welche Chancen ein Einzug in ein Seniorenzentrum bieten kann – und wie dieser schwierige Übergang sensibel begleitet wird.

Mieter aus den 55 Einheiten des AWO Servicewohnens in der Myliusstraße berichteten in einer Talkrunde über ihre Wohnsituation und öffneten im Anschluss die Türen zu ihrer Privatwohnung. Die meisten von ihnen haben täglich mit Menschen Kontakt, die im Theo-Burauen-Haus leben und arbeiten – sei es durch Blickkontakte, Grüße über den Balkon oder die gemeinsame Nutzung des Sinnesgartens, Hausrestaurants und Cafés. Die Wege sind kurz – auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der ambulanten Pflege, wenn sie im Servicewohnen gebraucht werden.

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Unübersehbar war an dem Nachmittag die interkulturelle Ausrichtung der AWO, die Migrantinnen und Migranten als Zielgruppe bewusst anspricht und einbindet. An der Besuchermischung zeigte sich, dass sich im Theo-Burauen-Haus das Projekt ‚Veedel für Alle / Semtimiz Ehrenfeld’ fest etabliert hat. Es bringt ältere Seniorinnen und Senioren aus der Türkei mit zweisprachigen Helferinnen und Helfern zusammen, führt kultursensible Beratungen durch und schult zweisprachige Ehrenamtler.

Am 28. Juni eröffnet ‚Veedel für alle / Semtimiz Ehrenfeld’ gemeinsam mit dem Unterstützungsdienst BAUSTEIN ein neues Gruppenangebot für türkischsprachige Menschen mit Demenz. Interessierte erhalten dazu genauere Informationen auf türkisch oder auf deutsch unter der Kölner Telefonnummer 5733 215 oder 5733 209.