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Abschluss der Baumaßnahme der Dachterrasse im Wohnbereich V des Theo-Burauen-Hauses

Zu der offiziellen und sehr gut besuchten Einweihungsfeier bei Sonne, kulinarischen Köstlichkeiten und argentinischem Tango am 10. Juli 2014, bei der auch Vertreter der regionalen Presse zugegen war, kamen sehr viele Bewohner, Mitarbeiter und auch Gäste aus der Partnereinrichtung der AWO aus der Südstadt.

Seit diesem großen gemeinsamen Auftakt wird die Dachterrasse intensiv von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnbereiches 5 besucht. Die direkt an den Wohnbereich 5 grenzende Terrasse wird als wertvolle Erweiterung des Lebensraumes wahrgenommen. Der Weg über die behindertengerechte Rampe ermöglicht auch Senioren, die im Rollstuhl sitzen oder sich mit dem mit dem Rollator fortbewegen, einen nahen und schnell erreichbaren Aufenthalt im Freien. Auch Bewohner, die sich einen Weg in den nur mit dem Aufzug erreichbaren Garten nicht zutrauen, können selbstständig die Dachterrasse aufsuchen. Viele auch der antriebsärmeren Senioren kommen von sich aus nach draußen. 

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Die Vielfalt der Nutzung liegt bei den persönlichen Interessen eines Einzelnen, aber auch der unterschiedlicher Bewohnergruppen oder der gesamten Bewohnerschaft des Wohnbereiches. Die Menschen verbringen die Zeit in ihrem neuen Lebensraum z.B. mit Lesen, Entspannen, in die Wolken gucken oder Nachdenken über Vergangenes und die Zukunft. Die Dachterrasse bietet sich hier den Nutzern als stillen Ort des Rückzugs, an dem sich zudem frische Luft, Sonnenwärme oder auch Nieselregen erfahren lässt. 

Auch als erweiterte Kontaktmöglichkeit wird die Terrasse gesehen und mit Mitbewohnern des eigenen oder auch eines anderen Wohnbereiches sowie Mitarbeitern das Gespräch gesucht. Sehr beliebt ist auch die gebotene Aussicht mit vielen Straßenzügen, Kirchtürmen und anderen Bauwerken einfach nur zu genießen oder sie ganz bewusst, gerade in der Arbeit für das Team der Tagesgestaltung, als Aktivierung zur Kommunikation und Er-innerungspflege zu nutzen. 

Die Mitarbeiter der Tagesgestaltung lassen vermehrt unter freiem Himmel Gruppenangebote stattfinden oder widmen sich einzelnen Bewohnern intensiv. Gemeinsam mit dem Pflegeteam des Wohnbereiches wird mehrmals wöchentlich Mittagessen draußen angeboten. Eine Bewohnerin feierte mit ihren Angehörigen ihren Geburtstag auf der Dachterrasse. Bei ihren Besuchen nutzen Angehörige gerne die Terrasse auf und kommen auch untereinander ins Gespräch. Auch andere Hausbewohner, teils in Begleitung ihrer Angehörigen, kommen regelmäßig zu Besuch und erfreuen sich an der Möglichkeit Köln aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Bewohner werden bereits beim Gießen der Pflanzen einbezogen und  wünschen sie sich langfristig auch ein Anpflanzen oder das Übernehmen von Patenschaften für einzelne Pflanzen. 

In Planung befindet sich ein Fest Anfang September auf der Dachterrasse, bei dem es neben kulinarischen Köstlichkeiten, auch ein kleines Konzert oder den Besuch einer Clownfrau geben soll. Sogar ein das Fest abschließendes Grillen kann draußen gemein-sam erlebt werden.

Der neue Lebensraum bedeutet für Bewohner und auch Mitarbeiter ein noch intensiveres Miteinander und Erleben von Gemeinschaft.