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Irland 2

Eine musikalische Reise zur „grünen Insel“ im Nachtcafe des  Arnold-Overzier-Hauses

Am Freitag, den 15.09.2017 konnten sich die Besucherinnen und Besucher des Nachtcafes im Arnold-Overzier-Haus einen Eindruck davon verschaffen, was den Einwohnern der „grünen Insel“ Irland als ein „Singing Pub“ (frei übersetzt: „Singende Gaststätte“) vertraut ist.

Ab 19:00 Uhr wurden den interessierten Zuhörern irische Volkslieder dargeboten, die man zu typischen „Pub“-Getränken („Guiness“-Bier, „Irish-Coffee“ mit einem Schuß Whiskey) und landestypischen „Scones“ (Süßgebäck mit Marmelade und Sahne) genießen konnte.

Die beiden Musikanten, Frau Elisabeth Sterzl an der Querflöte (Bewohnerin im Wohnbereich 5) und Dieter Lösl an der Gitarre (Mitarbeiter der Tagesgestaltung), hatten in wochenlanger Vorbereitung auf diesen besonderen Abend irische Volkslieder ausgewählt, die teilweise ein fester Bestandteil des irischen Liedgutes sind (wie z.B. „Danny Boy“ oder „Cockles & Mussles“) oder eine entsprechende deutsche Adaption gefunden haben („The Wild Rover“ wurde durch das Duo Klaus & Klaus in den 80er Jahren zu „An der Nordseeküste“ ; „I`m A Rover“ dichtete die Kölner Mundartgruppe „De Höhner“ kurzerhand in „ Ich ben ene Räuber“ um). Die Liste der „eingebürgerten irischen Lieder“ ließe sich weiter fortsetzen. Dies ist nicht von ungefähr der Tatsache geschuldet, daß die Iren ein sehr sangesfreudiges (und trinkfestes) Volk sind, in deren Lieder sich sehr wohlklingende und gut mitsingbare Melodien wiederfinden.

Deswegen war es nicht weiter verwunderlich, dass bei den beiden genannten Stücken spontan mitgesungen wurde – natürlich im norddeutschen & kölschen Dialekt.

Ganz besonders muss an dieser Stelle Frau Sterzl für ihr hervorragendes Querflötenspiel gedankt werden, die mit ihrem Vortrag einen Hauch der „grünen Insel“ durch´s Foyer ziehen ließ.

Den Kollegen des Nachtcafes (insbesondere Fr. Annette Doll) gebührt ein weiteres Dankeschön für den begleitenden Getränkeausschank und die Darreichung der „Irish Scones“.

Alles in Allem eine gelungene Abendveranstaltung für „Leib & Seele“.  

„Slainte“  (wie es so schön in der irischen Landessprache heißt, bedeutet „Gute Gesundheit“!)