AWO Kreisverband Köln e. V. | Rubensstraße 7-13, 50676 Köln | Telefon: 0221 20 40 7-0 | E-Mail:
Ambulante & Stationäre Pflege / Seniorenzentrum Arnold-Overzier-Haus / Pflege

Individuelles Wohnen und würdevolle Pflege

Sie gestalten Ihren Tagesablauf nach Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. In fünf Wohnbereichen stehen Ihnen kleine, überschaubare Hausgemeinschaften zur Verfügung. Die großzügigen Räumlichkeiten im Erdgeschoss, Restaurant, Café sowie Terrassen und Garten laden zum Verweilen und zur Geselligkeit ein. An den Aktivitäten der Tagesgestaltung können Sie nach Ihren Wünschen teilnehmen. Die Beachtung der menschlichen Würde und die Berücksichtigung der individuellen Persönlichkeit jedes einzelnen ist im Arnold-Overzier-Haus selbstverständlich. Wir richten uns bei der täglichen Arbeit nach der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen und bieten eine zuverlässige, nach Ihren Wünschen geplante Pflege an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden kontinuierlich fortgebildet und sichern die hohe Qualität der Pflege.

 

Pflegekosten

Die Pflegekosten werden nach einem täglichen Pflegesatz berechnet. Dieser unterscheidet sich je nach dem Pflegebedarf und beträgt zurzeit:

  PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5
Pflege 39,94 € 51,21 € 67,38 € 84,25 € 91,81 €
Ausbildungs-
umlage
3,61 € 3,61 € 3,61 € 3,61 € 3,61 €
Unterkunft 18,86 € 18,86 € 18,86 € 18,86 € 18,86 €
Verpflegung 14,52 € 14,52 € 14,52 € 14,52 € 14,52 €
Investiv-
kosten
13,76 € 13,76 € 13,76 € 13,76 € 13,76 €
Gesamt 90,69 € 101,96 € 118,13 € 135,00 € 142,56 €

Erstattung der Pflegekassen:
Pflegegrad 2: 770,- €
Pflegegrad 3: 1.262,- €
Pflegegrad 4: 1.775,- €
Pflegegrad 5: 2.005,- € 

Wenn das Ihnen monatlich zur Verfügung stehende Geld (z.B. Rente) nicht ausreicht, um die Kosten zu decken, besteht die Möglichkeit, Pflegewohngeld zu beantragen. Der maximale Wert einer Bezuschussung durch das Pflegewohngeld beträgt 443,22 €.

Falls auch der Zuschuss durch das Pflegewohngeld nicht genügt, um die Kosten zu decken, besteht weiterhin die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung beim Amt für Soziales und Senioren zu beantragen.  Wir stehen Ihnen gern bei allen Fragen beratend zur Seite. mehr  

Pflegekonzept

Bewegung fördert die Vitalität des Körpers

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arnold-Overzier-Hauses sind geschult in dem Prozess der « aktivierenden Pflege ». Dies heißt, wir bieten so viel Hilfe wie nötig und so viel Eigenständigkeit und Normalität wie möglich an. Die Förderung der Selbstständigkeit steht bei uns als oberstes Ziel.

Unser Pflegekonzept orientiert sich an den Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) nach dem Pflegemodell von Monika Krohwinkel

  Mehr Informationen zu AEDL auf wikipedia.

Durch Erstellen eines individuellen Pflegeplans für jede Bewohnerin und jeden Bewohner können wird die Pflegemaßnahmen gezielt  und systematisch durchführen wodurch die Pflege in ihrer Qualität einen hohen Standard erreicht.

Ausbildung & Kooperation

Gute examinierte Altenpflegefachkräfte werden auch in Zukunft benötigt und wir nehmen die Aufgabe als Ausbildungsbetrieb ernst. In Kooperation mit einem Fachseminar bilden wir z. Zt. 6 Altenpflegerinnen und Altenpfleger aus.
Die Versorgung mit Medikamenten und allen weiteren erforderlichen Produkten stellen wir durch eine Kooperation mit einer Apotheke sicher. Wir garantieren einen kostengünstigen und bewohnerfreundlichen 24-Stunden-Service durch unsere Apotheke.
Im Alter ist oft die problemlose Versorgung mit gut funktionierenden Hilfsmitteln, wie Gehhilfen und Rollstühlen u. a. zur Erhaltung der Selbstständigkeit eine Voraussetzung.
Unser Kooperationssanitätshaus arbeitet eng mit uns zusammen und bietet eine Beratung, Lieferung und weitere Betreuung frei Haus an.
Eine Fachberaterin im Bereich Wundversorgung, enteraler Ernährung und Stomaversorgung unterstützt unsere hausinternen Fachkräfte.
Das Sanitätshaus bietet zusätzlich einen 24-Stunden-Medizintechnischen Notdienst an.
Einmal im Jahr beurteilt eine feste Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses nach einer Checkliste die Qualität der Kooperationspartner.
Anhand dieser Beurteilung entscheiden wir, ob die Kooperation weiter bestehen bleibt. So ist die kontinuierlich gute Qualität unserer Arbeit für alle Bewohnerinnen und Bewohner weiter gewährleistet.

Pflege bei Demenz

Türen öffnen zum Menschen mit Demenz

Bei Einzug ins Arnold-Overzier-Haus versuchen wir Ihre Gewohnheiten kennen zulernen. Wir  arbeiten mit der Biografie jedes Einzelnen, hierbei bestimmen die Bewohnerinnen und Bewohner und die Angehörigen  Inhalte und Geschwindigkeit des Kennenlernens.

In allen fünf Wohnbereichen sorgen wir für kleine und wohnliche Einheiten - den Hausgemeinschaften. Hier finden sie zu jeder Tageszeit ein offenes Ohr bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege und den Alltagsassistentinnen und -assistenten.  Abends öffnet das Nachtcafé.

Die Menschen mit Demenz haben feste Bezugspersonen in den Wohnbereichen.  Somit wird Vertrauen aufgebaut, es entsteht eine sichere und fördernde Umgebung, die Selbstachtung wird gestärkt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege, Tagesgestaltung, Ergotherapie, Krankengymnastik und viele mehr arbeiten eng zusammen,  um die Menschen mit Demenz gezielt zu fördern.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in  integrativer Validation geschult. Die integrative Validation ist eine wertschätzende Umgehens- und Kommunikationsform, welche die Ressourcen des erkrankten Menschen in den Vordergrund stellt.

Im Rahmen der Pflege und Betreuung bieten wir verschiedene Konzepte für demenziell erkrankte Menschen an:

  • 10-Minuten-Aktivierung
  • Sinnesgarten
  • Snoezelen
  • Einzelbetreuungen
  • Gruppenangebote
  • Nachtcafé
  • Musiktherapie
Hausgemeinschaften

Gemeinsam leben – miteinander erleben

Alle fünf Wohnbereiche im Arnold-Overzier-Haus verfügen über überschaubare Wohnstrukturen für pflegebedürftige ältere Menschen - den Hausgemeinschaften.

Das Gemeinschaftsleben spielt sich vor allem „rund um den Herd“ in einer großen und gemütlichen Wohnküche ab. Die Bewohnerinnen und Bewohner können hier zusammen die Mahlzeiten einnehmen, aber auch die Tageszeitung lesen, spielen, kochen, backen und feiern. Der Tag wird begleitet durch Alltagsassistentinnen und -assistenten. Sie sind bei den  alltäglichen Dingen behilflich. Die Überschaubarkeit in den Hausgemeinschaften schafft Geborgenheit und Vertrautheit und ist auf die Normalität des Alltags ausgerichtet.

Die Bewohnerinnen und Bewohner finden eine Situation vor, die erkennbare Merkmale ihres gewohnten Lebens in sich tragen. Dies schafft Sicherheit und fördert die Orientierung.

Ernährung

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen

Die Küchenchefin und ihr Team bereiten alle Mahlzeiten täglich frisch zu. 
Dabei legen sie besonderen Wert auf eine saisonale und regionale Küche.
Das Restaurant im Erdgeschoss bietet mehr als 80 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Gästen die Möglichkeit, gemeinsam ihre Mahlzeiten einzunehmen.

Wenn Sie sich entscheiden, Ihre Mahlzeiten auf dem Wohnbereich zu sich zu nehmen, stehen Ihnen die Hausgemeinschaften zur Verfügung. Dort besteht eine ruhige Atmosphäre, wo Sie in kleinen Gruppen essen können.

Mittags stehen Ihnen zwei Menüs und verschiedene Komponenten zur Auswahl. Unser Salatbüfett bietet dazu eine reichhaltige Auswahl.

Neben den Mahlzeiten bieten wir Ihnen „rund um die Uhr“ kleine Gerichte als Zwischen- oder Nachtmahlzeiten an. Es gibt keine festgelegten Essenszeiten.

Bei Lebensmittelunverträglichkeiten oder diätetische Anforderungen reagieren wir sofort und beraten Sie gerne. In allen Fragen bezüglich der Ernährung steht Ihnen eine Diätassistentin zur Verfügung.

Kultursensible Altenpflege

Kultursensible Pflege ist Teil unseres Pflegekonzeptes. Allen Bewohnerinnen und Bewohnern, unabhängig von Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, sozialer Stellung und religiöser oder politischer Überzeugung, bieten wir Pflege und Betreuung, entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen. Für uns bedeutet kultursensible Pflege eine Einstellung und Haltung jedem Menschen gegenüber, die von Interesse und Respekt gegenüber seinen Werten geprägt ist.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, kooperieren wir z. B. mit interkulturellen Diensten, Dolmetschern und dem Migrationsdienst der Arbeiterwohlfahrt.

Ihr Ansprechpartner

Alexander Spix
Pflegedienstleiter
Severinswall 43
50678 Köln
Telefon: 0221 / 3301-104
Telefax: 0221 / 3301-256
E-Mail: