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Ambulante & Stationäre Pflege / Häuslicher Pflegedienst - wir von nebenan / Pflege

Für Sie unterwegs

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit modernen, gewarteten Pedelecs und PKW's in Ehrenfeld, der Südstadt und in Chorweiler sieben Tage die Woche unterwegs.

Wir garantieren Ihnen eine 24-Stunden-Erreichbarkeit sowie eine qualitätsgeprüfte Pflege. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zusätzlich qualifiziert im Bereich der kultursensiblen Altenpflege. 

Pflege, Betreuung und Hauswirtschaftliche Hilfe - So arbeiten "wir von nebenan"

Nach der ersten telefonischen Anfrage bieten wir Ihnen eine Beratung an, um mehr über Ihre Lebenssituation und die benötigte Hilfe zu erfahren.

Für dieses persönliche Erstgespräch kommt Herr Lindner, der Pflegedienstleiter, gern zu Ihnen nach Hause. Ein Gespräch ist ebenso in unserem Büro in Neu-Ehrenfeld möglich. Falls Sie das möchten, beziehen wir Ihre Angehörigen oder andere Bezugspersonen ein.
Gute Pflege setzt einen zuverlässigen Austausch von Informationen voraus. Das betrifft Sie, unser Team, aber auch Ärzte, Krankengymnasten, Apotheker, Fußpfleger usw.
Um einen optimalen Informationsfluss sicher zu stellen, haben wir 2016 in Anlehnung an ein deutschlandweites Projekt der Pflegebevollmächtigten der Bunderegierung ein Pflegemodell mit einer eigenen Dokumentation entwickelt. Beide haben sich sehr gut bewährt. Dabei konnten wir viel unnütze Bürokratie abbauen. Wichtige Informationen für Ihre Pflege und Behandlung gehen trotzdem nicht verloren, sie werden jetzt sogar effektiver gesammelt.
Die Beobachtungen und fachlichen  Einschätzungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu Ihnen nach Hause kommen, haben bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Examinierte Fachkräfte und Pflegeassistenten mit Weiterbildung arbeiten dabei eng zusammen. Unser Pflegedienstleiter oder seine Stellvertretung sind für das gesamte Team immer erreichbar.

Das folgende 4-Stufen-Modell veranschaulicht unsere Arbeitsweise:

Stufe 1

Zuerst führen wir mit Ihnen ein persönliches Beratungsgespräch, in dem Sie uns Ihre aktuelle Situation und Probleme schildern. Als Pflegeprofis mit langjähriger Erfahrung stellen wir Ihnen in dem Gespräch gezielte Fragen.

Von uns erfahren Sie

  • welche Leistungen wir bei Ihnen für notwendig und sinnvoll halten.
  • was Ihnen aus unserer Sicht nichts oder nur wenig bringt  
  • worauf Sie rechtlich einen  Anspruch haben
  • wie die Finanzierung über die Kranken- und Pflegeversicherung funktioniert

Seit Jahresbeginn 2017 haben Pflegebedürftige mit Pflegegrad Anspruch auf zusätzliche Leistungen, von denen viele Versicherte bisher nichts wissen. Das kann dazu führen, dass Ansprüche, wie z.B. Hilfe im Haushalt,  verfallen. Auch dazu klären wir Sie auf verständliche Weise auf.
Das erste Gespräch mit Beratung ist kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts. Bei Interesse an Leistungen durch uns händigen wir Ihnen eine aktuelle Preisliste aus und erstellen einen schriftlichen Kostenvoranschlag.

Stufe 2

Falls Sie sich für unseren Pflegedienst entscheiden, besprechen und planen wir mit Ihnen, welche Pflegeleistungen und eventuell weitere Hilfen Sie wünschen.
Wir halten schriftlich fest, was Ihnen selbst wichtig ist und worauf es in Ihrer individuellen Situation aus unserer fachlichen Sicht ankommt. Dazu gehört für uns ein professioneller Rundum-Blick, denn wir versuchen, schon im Vorfeld mögliche Risiken zu erkennen und ihnen vorzubeugen. Das kostet nichts zusätzlich.
Ein typisches Beispiel ist hier die Gefahr, hinzufallen bzw. zu stolpern. Falls wir dieses Risiko bei Ihnen sehen oder Sie selbst Angst davor haben, würden wir das Thema mit Ihnen besprechen, Sie beraten und Vorbeugemaßnahmen festlegen. Dazu kann zum Beispiel  Vermittlung von einem Hausnotrufsystem oder Krankengymnastik gehören. Das Ziel ist, einen möglichen Sturz zu verhindern sowie die Folgen eines möglichen Sturzes abzumildern.

Stufe 3

Solange wir Sie zu Hause pflegen und Leistungen für Sie erbringen, notieren wir fortlaufend, wenn etwas Wichtiges passiert oder sich etwas grundlegend ändert. Das kann z.B. die Heilung einer Wunde betreffen oder eine neue ärztliche Anordnung. Auch anderen Aspekten schenken wir große Aufmerksamkeit und gehen ihnen auf den Grund, falls das aus fachlicher Sicht nötig ist.in Beispiel ist hier, wenn sich bei einer Klientin plötzlich die Sprache verändert oder eine ihre Stimmung ganz anders ist als sonst. Als Pflegeprofis beobachten wir solche Entwicklungen genau und leiten bei Bedarf konkrete Maßnahmen ein. Vorher suchen wir das Gespräch mit Ihnen und informieren sie. Eine Ausnahme sind lediglich Notfälle, bei denen sofort gehandelt werden muss.

Stufe 4

Wir überprüfen bei allen Klienten regelmäßig, ob die Leistungen und Vorbeugemaßnahmen (Prophylaxen), die wir erbringen, zum gewünschten Ziel führen und weiterhin sinnvoll sind. Falls nötig, stellen wir die Pflege und Betreuung um und passen sie der aktuellen Situation an.
Der Fachbegriff dafür heißt Evaluation. Auch hier handeln wir nicht über Ihren Kopf hinweg, sondern beziehen Sie und, falls von Ihnen gewünscht, Ihre Angehörigen ein.

Wir bilden aus

Unsere Gesellschaft braucht jetzt und in Zukunft  gut ausgebildete Altenpflegekräfte.

Wir nehmen unsere Verantwortung dafür ernst und bilden in Kooperation mit Kölner Fachseminaren fortlaufend Fachkräfte für die Pflege aus. Azubis sind für unser Team eine Bereicherung, da sie oft frische Ideen mitbringen.  Davon profitieren wir und unterstützen sie  umgekehrt durch gezielte Anleitung in Theorie und Praxis.

Unsere Auszubildenden sind grundsätzlich mit festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterwegs, die sie anleiten.

Kooperation und Wundmanagement

Wundversorgung

Wir bieten eine sehr gute Wundversorgung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft an. Dabei steht dem Team eine erfahrene Pflegefachkraft mit Weiterbildung zur Wundexpertin zur Seite.
Unsere interne Wundexpertin ist im Theo-Burauen-Haus angestellt. So ist auf kurzen Wegen ein enger Austausch möglich. Falls nötig, besucht sie Klienten zu Hause und begutachtet dort die Wunde. Bei der Wundversorgung kümmern wir uns, falls gewünscht, um

  • die nötigen Verordnungen
  • Verbandmaterialien
  • weitere Hilfsmittel, wie zum Beispiel Spezialschuhe auf Rezept für Diabetiker

Wir kooperieren sehr eng mit den zuständigen Hausärzten, Fachärzten, Klinikambulanzen etc. Das ist zum Beispiel bei Klienten mit Diabetes (Zuckerkrankheit) oder Ulcus cruris (offenen Beinen) in der Regel notwendig und sinnvoll.

Medikamente

Wir arbeiten bei der Versorgung mit Medikamenten seit vielen Jahren mit der Lenau Apotheke in Ehrenfeld zusammen. Sie hat sich hat sich auf  Seniorenzentren spezialisiert und ist zertifiziert.
Die Lenau Apotheke überprüft bei allen Klientinnen und Klienten von uns, ob ihre Medikamente sich miteinander vertragen oder unerwünschte Wechselwirkungen auftreten können. Ist das der Fall, wird das Problem mit den zuständigen Ärzten geklärt.
Der Leiter der Lenau Apotheke führt jedes Jahr Fortbildungen mit unserem Team durch, in denen es speziell um das geht, was für unser Team und die Klienten, die wir besuchen, wichtig ist.
Selbstverständlich können Sie Ihre Apotheke frei wählen – wir arbeiten auch gern mit der Apotheke zusammen, die Sie bevorzugen. Die Zusammenarbeit mit der Lenau Apotheke ist lediglich ein Angebot von uns.
Es gibt auch Klienten, die sich allein oder mit ihren Angehörigen um ihre Medikamente und die dazugehörigen Arztkontakte sowie Verordnungen kümmern. 

Hilfsmittel

Wir tragen Sorge dafür, Sie zu geeigneten Hilfsmitteln zu beraten und unterstützen Sie, falls gewünscht, bei der Beschaffung.
Dazu gehören, je nach Situation, zum Beispiel Gehhilfen, Rollstühle Pflegebetten oder Lifter, aber auch Spezialbesteck, Kissen zum Schutz vor einem Dekubitus (Druckgeschwür), geeignete Schuhe und vieles mehr.
Hier kooperieren wir mit dem Sanitätshaus Stortz, das Orthopädietechniker beschäftigt, Sie in Absprache mit uns ebenfalls berät und frei Haus beliefert.
Im Sinne einer bestmöglichen Versorgung nach Ihren Bedürfnissen arbeiten wir selbstverständlich auch mit allen anderen Sanitätshäusern professionell zusammen.
Bei der Beantragung und Bewilligung von Hilfsmitteln durch Ihre Krankenkasse unterstützen wir Sie gern. 

Ihr Ansprechpartner

TBH_HP_Lindner Jörg Lindner
Pflegedienstleiter
Peter-Bauer-Straße 2
50823 Köln
Telefon: 0221 / 5733-300
Telefax: 0221 / 5733-298
E-Mail:

Ihre Ansprechpartnerin

Myriam Krämer
Sachbearbeiterin
Peter-Bauer-Straße 2
50823 Köln
Telefon: 0221 / 5733-300
Telefax: 0221 / 5733-298
E-Mail: